
Dem Denken eine neue Richtung geben - Die Autoren haben als Untertitel für ihr Buch gewählt: Wie Wirtschaft Sinn macht.Handelt es sich also um ein Sinn-Buch?Zuerst einmal handelt es sich um ein sehr lesenswertes Buch. In 24 Kapiteln (die im Buch effektvoll als Szenen bezeichnet werden) beschreiben die Autoren, wie, in welcher Form und auch in welchen Unternehmen durch das unternehmerische Handeln für Kunden, Mitarbeiter oder die Gesellschaft Sinn gestiftet wird.Zweitens handelt es sich um ein Buch, dass in bester Tradition zu den Arbeiten von Reinhard K. Sprenger steht. Wenn sie Sprenger und seine Denkweise mögen, dann wird ihnen auch dieses Buch gefallen.Drittens handelt es sich um ein Buch, dass Mut macht. Es gibt sie noch, die Unternehmen (und damit auch die Menschen, aus denen Unternehmen bestehen), die nicht nur auf Profit an sich aus sind, sondern die durch ihr sinnstiftendes Handeln rentabel und erfolgreich operieren. Das Buch macht Mut zum Handeln. Es schwingt immer mit: Wenn sie ein sinnstiftendes Unternehmen nicht vorfinden (sei es als Mitarbeiter oder als Kunde), dann machen sie doch ihr eigenes Unternehmen.Fazit: 5 Sterne für ein ausgezeichnetes Lesesvergnügen, dass dem Denken und Handeln eine neue Richtung gibt. / 06.01.2009
....ein Werk das Spuren hinterlässt - Spuren statt Staub, Wie Wirtschaft Sinn macht.Es ist das erste Buch dass ich von Anja Förster & Peter Kreuz gelesen habe. Es wird auch bestimmt nicht das letzte sein. Der Aufbau des Buches ist einzigartig und wohl überlegt. Die real erlebten Szenen die jedem Kapitel vorangestellt sind, zeigen wie wir Menschen WIRKEN. Schon beim Lesen erinnert man sich selbst an ähnliche Erlebnisse die bei einem selbst einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Das Buch spiegelt alle relevanten Aspekte des eigenen Ich und des daraus resultierenden Handelns wieder. Es zeigt auch auf eine eindrucksvolle und zugleich einfache Art wie sehr wir selbst Verantwortung dafür tragen ob wir erfolgreich, glücklich, zufrieden, ... sind oder nicht. Schon beim Lesen erkennt man seine eigenen Stärken und Schwächen, wird zum Nachdenken angeregt und bekommt die eine odere andere Frage für sich selbst mit auf den Weg.Kurz umrissen ist der Inhalt des Buches ein Bewusstseinswecker und ein Appetitanreger für die Umsetzung eigener Ideen. Ein Buch das Spuren hinterlässt!
Alles schon bekannt - Nein, das ist wirklich nicht besonders originell. Das ist alles, nur nicht außergewöhnlich. Das alles war spätestens schon 2005 bei Fredmund Malik nachzulesen in dessen Internet-Newslettern und zwar mit Verweis auf die gleichen Quellen, Victor Frankl, Hamel und Nietzsche. Gegen den präsentierten Daueroptimismus empfehle ich DER KNACKS von Roger Willemsen...
Danke für ... - ... dieses Buch! Eine wunderbare Fortsetzung von Alles, außer gewöhnlich, die Mut macht, zum intensiven Nachdenken und herzlichen Schmunzeln anregt. Gewohnt frech ziehen Anja Förster und Dr. Peter Kreuz passende greifbare Beispiele, die eine mentale Gegenwehr sinnlos machen, aus den Ärmeln. Warum gebe ich meine Vorlesungen aus Unternehmensstrategie nicht einfach auf - und meinen Studenten wort- und grußlos dieses Buch?PS an die Personalverantwortlichen der vielen mausgrauen Unternehmen in der Nähe und Ferne: Verbieten Sie Ihren Mitarbeitern, dieses Buch zu lesen! Sie sehen sie sonst vermutlich nie wieder.
Ein rundum gelungenes Mutmacher-und-Andersmacher-Buch! - Der letzte Satz sitzt. Mut ist der Schlüssel zu allem verraten Anja Förster und Peter Kreuz nachdem sie zuvor in 255 kurzweiligen Seiten von Unternehmern erzählen, die Spuren statt Staub hinterlassen. Sie berichten von Menschen, die Mut haben und hatten, eingefahrene Wege zu verlassen oder die erst gar nicht den bequemen vorgezeichneten Lebensplan gefolgt sind. Beispiel um Beispiel erfahren wir, warum vorgetretene, vorgedachte und vorgemachte Pfade nichts für Individualisten und Vordenker sind - erst recht nichts für Genies. Und wir hören, dass der Abschied vom konventionellen, mehrfach abgesicherten Denken, keineswegs zwangsläufig in den Ruin führt, sondern wirtschaftlich überaus erfolgreich ist. Vorausgesetzt man vertaut seinen eigenen Stärken und verfolgt die selbstgesteckten Ideen und Ziele mit Leidenschaft - und Mut. Die Autoren stellen keineswegs Spinner oder Künstler vor, die nur zufällig Glück hatten - und damit erfolgreich waren, sondern richtig bodenständige Unternehmen. Mehr noch: Sogar milliardenschwere Konzerne und Handelsketten können anders - sofern ihre Chefs es wollen und täglich vorleben. Denn nur so machen auch die Mitarbeiter mit. Ja, ja, ja! Es geht doch auch anders - ich nicke beim Lesen fast bei jeder Seite und denke an jene, die nichts anderes als an das nächst höhere Jahresgehalt im Kopf haben und dafür skrupellos Moral und Menschlichkeit über Bord werfen.Spuren statt Staub. Wie Wirtschaft Sinn macht ist ein ungeheuer inspirierendes Buch. Es macht auch Mut, sich selbst zu prüfen: Was möchtest du im Leben wirklich erreichen - und wie?Das Buch eignet sich für alle Leser - und ganz besonders für:- junge Menschen, damit diese den Mut finden, bei der Wahl des richtigen Arbeitgebers andere Fragen zu stellen, als die, die typischerweise in Bewerbungsratgebern stehen.- Individualisten, damit diese nicht an sich selbst zweifeln nur weil ein finanzieller Engpass durchzustehen ist. Kopf hoch - es klappt schon.- Führungskräfte, damit diese den Mut finden, Mitarbeitern zu vertrauen und stärker zu fördern. Zum Wohle des Unternehmens.- Wirtschaftsbosse, damit diese sich auf ihre wahren persönlichen Ziele besinnen und den Mut haben, ihr Chef-Sein mit einer sinnstiftenden Herausforderung verbinden und nicht nur mit dem Recht auf einen Wagen der S-Klasse nebst Chauffeur.- Menschen, die beruflich endlich völlig neue Wege beschreiten möchten und denen noch ein letztes Quäntchen Mut dazu fehlt.Hübscher Pluspunkt: Schon das Layout macht große Lust, zum Lesen. Auch hier gehen die beiden Autoren ihren eigenen Weg: Schluss mit langweiliger Fachliteratur. Her mit unterhaltsam geschriebenen und erfrischend anders gestalteten Büchern, die eben nicht nur ausgewiesene Wirtschaftsgurus lesen und verstehen können, sondern Jedermann. Eine Seltenheit im Buchregal.